FDP setzt sich für schnellere Modernisierung der Bahnhöfe ein

FDP setzt sich für schnellere Modernisierung der Bahnhöfe ein

Koblenz. Der Rat der Stadt Koblenz hat in seiner Sitzung am 3. Februar den überfraktionell auf Zuspruch stoßenden Antrag der Fraktion der Freien Demokraten in den zuständigen Ausschuss verwiesen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität wird sich daher in seiner Sitzung am 22. März mit einer detaillierten Berichterstattung zu allen Koblenzer Bahnstationen befassen.

Bis Ende 2031 sollen insgesamt 587 Millionen Euro zur Modernisierung in Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz fließen. Darauf haben sich das Land Rheinland-Pfalz, die Deutsche Bahn und die Zweckverbände SPNV-Nord und SPNV-Süd geeinigt. Mehr als 130 Bahnhöfe sollen sukzessive ausgebaut und modernisiert werden, um sie attraktiver für die Reisenden zu machen. Dazu gehörten auch barrierefreie Zugänge.

Die Verbesserungen von denen rund 180.000 Reisende profitieren werden dabei gemäß der Rahmenvereinbarung und dem Tausend-Bahnhöfe-Förderprogramm des Bundes sowohl aus Bundes-, Landes- sowie Eigenmitteln der Deutschen Bahn, respektive der Station & Service AG finanziert. Aber auch die Kommunen sind gefordert.

Christian Kipping, Mitglieder der erweiterten FDP-Fraktion und Stellvertretender Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Koblenz NordWest, betont die Notwendigkeit der baldigen Umsetzung nicht nur für die Bundesgartenschau in sieben Jahren, sondern einen attraktiven, stabilen und überregionalen Nahverkehr für Koblenz insgesamt. Gerade die Koblenzer Stadtteilbahnhöfe sind in einem bedauernswerten Zustand, so Kipping weiter.

Die FDP-Fraktion ist überzeugt, dass attraktive Bahnverbindungen innerhalb von Koblenz ein zentraler Baustein des städtischen ÖPNVs werden müssen und dazu gehören auch attraktive und gut erreichbare Bahnhöfe. Diese müssen zu smarten Mobilitätspunkten mit angrenzenden Bushaltestellen und Fahrradabstellplätzen werden, ist sich die FDP-Fraktion sicher.

FDP-Stadtrat David Hennchen begründete den Antrag mit dem Ziel die bauliche Planung und Umsetzung zu forcieren, Mobilität für jeden, insbesondere auch mobilitätseingeschränkte Menschen zu verbessern. Hierbei müsse die Ausschöpfung von Synergieeffekten und der Austausch zwischen den Bund, Land, dem Zweckverband SPNV RLP Nord, und der Deutschen Bahn seitens der Stadt Koblenz intensiviert werden. Hennchen sieht ein gutes Signal in der positiven Befassung des Rates mit dem Thema.

Die FDP-Fraktion begrüßt ausdrücklich, die bereits von der Stadt mit den Beteiligten geführten Dialoge und das auch die Stadtteile Goldgrube, Rauental, Güls und Horchheim im Blick sind. Laut Stellungnahme der Verwaltung sollen die dringend benötigte Bahnsteigverlängerung am Bahnhof Stadtmitte und Verbesserung der Barrierefreiheit am Hauptbahnhof in den nächsten Jahren erfolgen.

Eine Teilmodernisierung des Bahnhofs Lützel ist laut Stadtverwaltung nicht vor 2030 angedacht. Für den Bahnhof in Ehrenbreitstein gibt es aktuell gar keine Pläne, obwohl dieser auch wichtig für die BUGA 2029 wird.

Die Freien Demokraten werden als Stadtratsfraktion, wie auch auf Landes- und Bundesebene weiter konstruktiv aufs Tempo drücken für attraktive Bahnhöfe als Tor zur Stadt.

Pressemitteilung der FDP Stadtratsfraktion Koblenz

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